grosspudel

Zuchtstätte d' Eveline     für Grosspudel in Silber    (seit 1973)

SKG / FCI   -   CERTODOG zertifiziert (www.certodog.ch)

 

Esther Lauper, Bürglistrasse 6, CH- 8304 Wallisellen, ++41 (0) 78 711 64 24, ++41 (0)44 883 75 71

info@grosspudel-silber.ch oder info@neueslernen.ch

 

   

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G-Wurf (2010)

Infrastruktur und Grundausstattung

 

Der Grosspudel ist ein ganz normaler grosser Hund mit den üblichen Bedürfnissen. Wenn Sie einen Pudelwelpen erwerben, dann richten Sie Ihr Zuhause hundegerecht ein, bevor der Welpe einzieht.

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Hundebett 

Alle meine Hundis lieben Hundebetten, also weiche Schlafstätten mit Rand, was ein bisschen Geborgenheit verschafft. Einige lieben auch einen Platz unter einem Tisch (Höhle-Effekt). Wichtig ist, dass der Hund mindestens einen eigenen Platz hat, wo er sich zurück ziehen kann und in Ruhe gelassen wird. Das ist sehr wichtig, wenn z. B. noch Kinder im Haushalt leben. Kinder sollen respektieren, dass der Pudel manchmal in Ruhe gelassen werden will, und signalisieren tut er es, wenn er sich hinlegt und döst.

Ob Sie erlauben, dass der Hund das Sofa mitbenutzt, entscheiden Sie am besten, bevor er einzieht. Ein Hund begreift schnell, ob das Sofa Tabuzone oder erlaubter Bereich ist. Was ihn verwirrt, sind zufällige und unterschiedliche Anweisungen. Was ihn stresst sind Diskussionen unter den Menschen, wenn die Spielregeln laut verhandelt werden. Er weiss, es geht um ihn und versteht die Emotionalität nicht.

 

Sitzsack

Manche Hundis stehen auf Sitzsäcke. Falls Sie irgendwo im Keller oder so noch einen ausgemusterten Sitzsack finden, probieren Sie aus, ob Ihr Hund begeistert ist. Auch ein Lammfell oder ein flauschiges Vetbed ist immer ein begehrter Platz.

 

Hundebox

Am Anfang ist eine Hundebox oder Transportkiste von Vorteil. Da kann der Welpe ausruhen und auch innerlich zur Ruhe kommen. Wer später mit dem Hund fliegen will, tut gut daran, ihn im Welpenalter an die Kiste zu gewöhnen. Diese soll nie als Strafe eingesetzt werden. Meine Welpen gehen freiwillig in die Box, wenn sie schlafen möchten.

 

Kommt der Welpe ins Haus, ist er meist noch nicht ganz 100 % stubenrein. Auch in dieser Hinsicht erleichtert die Kiste die Betreuung. Der Welpe will nämlich sein eigenes Bett nicht einnässen und winselt. Dann kann man schnell mit ihm nach draussen, ihn loben wenn er sich erleichtert, und er begreift dann bald, dass er anzeigen soll, wenn er sich versäubern muss. Zudem, sobald der Welpe aufwacht oder nach dem Fressen ist immer Pippi-Zeit. Einen schlaftrunkenen leicht torkelnden Welpen trage ich sofort in den Garten und setze ihn in den Rasen, und meistens klappt es mit dem Pinkeln.

 

Fütterung

Zur Grundausstattung gehören 1 Futternapf und ein Wassertopf für Zuhause, sowie ein Wassernapf für unterwegs und eine geeignete Wasserflasche.

Grundsätzlich ist es für grosse Hunde gesünder, wenn der Futternapf nicht auf dem Boden steht, sondern so erhöht, dass der Hund bequem fressen kann. Meistens schlingt er dann auch weniger. Man kann den Napf auf einen Treppenabsatz oder auf einen Schemel stellen, oder natürlich eine Hundebar anschaffen, die schon die richtige Höhe hat.

 

Futtertonne

Eine Futtertonne, welche der Hund nicht selber öffnen kann und das Futter trocken hält, ist sinnvoll. Ideal sind Metalltonnen oder für Lebensmittel zugelassene Kunststoffbehälter. Achtung, Kunststoffe geben Weichmacher an die Umwelt und an die Nahrungsmittel ab, und es ist wichtig, dass nur lebensmitteltaugliche Kunststoffbehälter verwendet werden.

 

Zupfbürste, Hundekamm & Co.

Pudel müssen regelmässig gebürstet (3x pro Woche) und gekämmt (1x pro Woche) werden. Deshalb gehört eine Zupfbürste und ein Hundekamm in die Grundausstattung. Zusätzlich ist eine Krallenschere und eine Ohrzupfzange (z. B. Klemmpinzette gerade von Hauptner) von Vorteil.

Etwa alle 8 Wochen wird der Pudel gebadet und während dem Föhnen exakt ausgebürstet. Ein Hundeshampoo (am Anfang ein Welpenshampoo) gehört selbstverständlich auch zur Grundausrüstung. Achtung, nach dem Bad muss der Zeckenschutz erneuert werden.

 

 

 

 

 

Im Auto unterwegs

Im Auto sollen Hunde gesichert sein. D. h. entweder Hundebox, Absperrgitter, sog. Wanne auf den Rücksitzen, evtl. mit Sicherheitsgurt (Achtung, im Hundebedarf kaufen. Die Sicherheitsgurte für Menschen sind gefährlich für Hunde).

Wenn Sie auf Besuch gehen oder ein Restaurant besuchen, wenn also Ihr Hund auswärts auch liegen soll, ist es am besten und am einfachsten, wenn Sie ihm immer die gleiche (rutschfeste) Hundedecke mitnehmen. Er lernt dann schnell, das ist mein Platz, und da bleibe ich.

Ein Reisewassernapf (es gibt solche, die das Wasser nicht verschütten lassen) ist eines der wichtigsten Utensilien. Gerade auf Reisen, vor und nach längeren Spaziergängen, wenn Sie Ihren Hund im Auto warten lassen etc. müssen Sie ihm unbedingt Wasser zur Verfügung stellen.

 

Für den Spaziergang

Irgendwie muss Ihr Hund an der Leine gehen. Entweder mit Halsband oder mit Gschältli. Mit dem Gschtältli können Sie nur wenig auf den Hund einwirken. Dafür ist es besser für Gelenke (v. a. im Halsbereich). Ein Gschtältli muss aber unbedingt gut sitzen.

Das Halsband ist einfacher anzuziehen, sieht hübscher aus und Sie haben über die Leine einen feinen Kontakt zum Hund. Allerdings, wer an der Leine reisst oder ruckt, nimmt in Kauf, dass er seinen Hund verletzt. Halswirbeldeformationen, verschobene Halswirbel, gestauchte Halswirbel, traumatisierte Halswirbel ... sind nicht selten. Man sieht die Schäden erst auf dem Röntgenbild, aber sie sind schon vorher da. 

Das Halsband sollte so eingesetzt werden, dass es kein Reissen und Zupfen an der Leine gibt. Die Korrekturen sollten wenn immer möglich über die Stimme geschehen. Übrigens: Je schmaler ein Halsband ist, desto schärfer seine Einwirkung. Grosse, breite Halsbänder sind für den Hund viel angenehmer.

Eine Trainings- oder Schleppleine ist immer eine gute Anschaffung. Gerade bei Welpen, die sich zu sehr vom Meister entfernen würden, sind lange Leinen (5 - 10 m) eine Möglichkeit, ihm relativ viel Freiheit zu geben, und ihm dennoch zu zeigen, dass der Aktionsradius beschränkt ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Hundepfeife

Eine Hundepfeife (möglichst eine aus Holz oder Horn, da gewisse Metall-Pfeifen den Hundis Schmerzen im Ohr bereiten) ist eine ganz gute Investition. Man braucht im Gelände nicht rum zu schreien, und Hundis gehorchen leichter einem Signal als einem Ruf ihres Menschenfreundes.