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Entscheidungshilfen
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Wenn
Sie Sie sich für Pudel interessieren oder gar einen Pudel erwerben möchten, dann
helfen Ihnen nachfolgende Ausführungen herauszufinden, ob dies ein guter
Entscheid ist. Auch in Bezug auf die Wahl des Geschlechts eines Welpen sollten
ein paar Fragen überlegt sein.
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grosspudel
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Was
spricht für
den Kauf eines Hunde-Welpen? |
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Sie sind
bereit, für die nächsten 12-15 Jahre die Verantwortung für einen Hund
zu übernehmen. |
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Sie haben
entweder schon Hunde-Erfahrung oder sind willens zu lernen, wie man
hundegerecht mit dem neuen Familienmitglied umgeht.
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Sie wissen,
dass das 1. Lebensjahr eines Hundes für die Menschen oft anstrengend
ist. Bis alles eingespielt ist, braucht es zeitliche und
organisatorische Anpassung seitens des Menschenfreundes. |
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Sie nehmen
sich am besten die ersten 2-3 Wochen Ferien (falls Sie arbeiten),
damit Sie dem Welpen bei der Eingewöhnung helfen und er Vertrauen
aufbauen kann. |
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Falls Sie
arbeiten, haben Sie geregelt, ob Sie den Hund mit zur Arbeit nehmen
können, oder aber Sie haben sich einen Platz bei einem Hundesitter
reserviert. |
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Ihr/e
Partner/in ist einverstanden mit der Anschaffung eines Welpen und mag
Tiere. |
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Sie wissen,
dass ein erwachsener Hund ca. 2.5 Std. Aufwand pro Tag (spazieren,
beschäftigen, füttern, bürsten...) braucht und an Futterkosten etwa
Fr. 5.- pro Tag aufzuwenden sind. Sie wissen auch, dass Tierarztkosten
(Impfungen, Entwurmungen, Zeckenschutz, Kontrollen, evtl. Verletzungen
und/oder Krankheiten) auf Sie zu kommen werden, und Sie sind bereit,
diese Kosten genauso zu übernehmen wie die Kosten für die
Grundausstattung und den Welpenpreis.. |
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Sie sind
bereit, Ihr Auto hundegerecht und sicherheitsmässig einzurichten, was
in der Regel wieder mit Kosten verbunden ist. |
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Sie sind
bereit, den gesetzlich geforderten Sachkundenachweis (SKN) für
Hundehalter/innen zu absolvieren (4 Std. Theorie und 4 Std. Praxis),
und im Idealfall sind Sie auch bereit, mit Ihrem Hund in
Welpenspielstunden und Junghundekurse zu gehen. |
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Sie wissen,
dass es viele Menschen gibt, die nicht zu den Hundefreunden gehören,
und dass Sie manchmal zur Projektionsfläche für Frust o. ä. werden.
Dies gilt es auszuhalten. |
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Sie wissen,
dass es Zonen (und Kantone) mit genereller Leinenpflicht gibt, und
sind bereit, sich an diese Regeln zu halten. |
grosspudel
grosspudel
Die
Frage nach der Rasse
Pudel
sind besondere Hunde und haben ganz klar rassetypische Merkmale. Hier ein
paar Überlegungen zur Wahl der Rasse eines Hundes:
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Was
spricht für
den Pudel? |
Was
spricht gegen
den Pudel? |
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Sie suchen
einen temperamentvollen Hund und beabsichtigen mit dem Pudel
ausgiebige Spaziergänge (natürlich erst wenn er erwachsen ist) zu
machen, ihn zum Joggen mitzunehmen oder mit ihm Hundesport zu machen
oder sonst Dinge zu unternehmen, bei denen der Pudel seinen
Bewegungsdrang ausleben kann. |
Sie sind eher
ein "Stubenhocker" und suchen v. a. einen Hund fürs Sofa.
Deshalb suchen Sie einen ganz ruhigen und bequemen Hund. Vielleicht
passt ein Pekinese besser? |
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Sie suchen
einen sozialen Hund, der sich gut mit andern Hunden und Tieren
versteht, unerschrocken und freudig den Menschen und Tieren
begegnet, grundsätzlich wohlwollend und unaufdringlich ist. |
Sie suchen
den "Schutzhundtyp", der als seine wichtigste Aufgabe
versteht, Sie und Ihr Haus zu verteidigen, und dabei auch zeigt,
dass er zupacken könnte. Vielleicht
passt ein Schnauzer besser? |
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Sie suchen einen Hund, der die Kopfarbeit liebt, es schätzt, wenn
Sie ihm Aufgaben stellen, Spiele und Kopfspiele liebt und selber
auch mitdenkt. Sie ertragen es, wenn der Pudel nach einer
erfolgreichen Aufgabe lieber etwas Neues leistet, als stereotyp
mehrmals das Gleiche zu üben. |
Sie suchen eher einen Hund, der Kommandos immer und jederzeit und
immer wieder präzis und geduldig ausführt, oder fast darauf
wartet, lieber gehorchen als mitdenken tut, und so für ganz
bestimmte Aufgaben geeignet ist. Vielleicht
passt ein Schäfer besser? |
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Sie suchen einen Hund, der schnell versteht und lernt, wenn man
nicht aufpasst auch das Falsche ;-).
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Sie suchen einen Hund, dem der tägliche Spaziergang genügt, um
zufrieden zu sein. Vielleicht
passt ein Beagle besser?
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Sie suchen einen eigenständigen Hund, der mitdenkt, Sie erinnert,
wenn Sie etwas vergessen, vielleicht auch "Vorschläge"
macht und sich als "Partner" versteht.
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Sie suchen einen Hund, der sich anpasst und geduldig warten kann,
keine eigenen spleenigen Ideen entwickelt, sondern einfach das tut,
was Sie von ihm verlangen. Vielleicht
passt ein Shelty besser?
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Sie suchen einen Hund, der sich in Gesellschaft gut benehmen kann,
weder aufdringlich noch distanzlos ist, jedoch freundlich zu Fremden
und wohlgesinnt.
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Sie suchen einen Hund, der offensiv zeigt, dass er alle Menschen
toll findet, aktiv auf Fremde zu geht und seine Sympathie bekundet. Vielleicht
passt ein Labrador besser?
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Sie suchen einen Hund, mit dem Sie eigentlich in allen Sparten des
Hundesportes mitwirken können, also ein polyvalenter Hund mit
verschiedenen Fähigkeiten.
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Sie suchen eher einen Spezialisten und wollen in einer ganz
bestimmten Sportart bei der Spitze mitmischen. Vielleicht
passt ein Border Collie besser?
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Sie suchen einen Hund, der draussen temperamentvoll ist und seinen
Bewegungsdrang auslebt, in der Wohnung jedoch ruhig und
unkompliziert ist.
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Sie suchen einen Hund, der immer aktiv ist, auch zuhause. Vielleicht
passt ein Flatcoatet Retriver besser?
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Sie sind bereit, das Pudelfell regelmässig zu pflegen und sonst kurz
zu scheren.
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Sie suchen einen Hund, den Sie nicht bürsten müssen. Vielleicht
passt ein Boxer besser?
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Sie suchen einen sportlichen leichten Hund (17-24 kg).
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Sie suchen eher einen mächtigen Hund, welcher etwas darstellt und
Eindruck macht. Vielleicht passt ein Sennenhund besser?
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grosspudel
grosspudel
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Die
Frage nach dem
Geschlecht
Wenn
man einen Hund erwirbt, taucht zwangsläufig die Frage nach der Wahl
des
Geschlechts auf. Hier
ein paar Überlegungen zur
Wahl des Geschlechts:
grosspudel |
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Was
spricht für
eine Hündin? |
Was
spricht für
einen Rüden? |
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Hündinnen gelten tendenziell als leichter zu erziehen.
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Auch Pudelrüden sind sehr kooperativ und lernfreudig, und bei
klarer Ansprache nur massvoll machohaft. Mit andern Worten, auch ein
Pudelrüde ist einfach zu erziehen.
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Rüden haben mehr Auseinandersetzungen bei
Begegnungen mit andern Hunden.
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Pudelrüden sind in der Regel hoch verträglich und
signalisieren, dass sie keine Auseinandersetzung wünschen. Zudem
sind Pudel mental den meisten andern Rüden überlegen, dadurch gibt
es nur ganz selten unerwünschte Interaktionen (aber es kann
vorkommen).
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Rüden
markieren "an jeder Ecke", meint man. Das ist allerdings
auch eine Erziehungssache. Trotzdem, ganz unterbinden wäre unfair,
ist ja die Natur der Rüden. Hündinnen sind da selbstverständlich
unkomplizierter und markieren meist nur während der Läufigkeit.
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Da Hündinnen 2 (-3)x pro Jahr für je ca. 3 Wochen
läufig werden, ist es mit einem Rüden natürlich unkomplizierter.
Er kann das ganze Jahr so spazieren geführt werden, wie sonst, und
muss dann nicht an Leine gehen und an einsamen Orten ausgeführt
werden.
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Hündinnen bewahren meist ihr freundliches Wesen,
auch wenn sie geschlechtsreif werden.
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Wenn Rüden aggressiv oder oversext werden, ist eine
Sterilisation (als Problemlösung) einfacher und viel günstiger als bei einer Hündin.
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